USB-Sticks ergänzt 07.09.2008

USB-Sticks

Nach dem 05.02.08 und 19.05.08 kann ich zum dritten Mal eine Vergrösserung meiner USB-Stick-Sammlung bekannt geben. Nicht weniger als 60 Sticks sind es, mit einer Gesamtkapazität von ungefähr 94 GB.

Der kleinste dieser Datenträger fasst gerade mal 16 MB, der grösste 8 GB. Der langsamste liest bzw. schreibt die Daten mit wesentlich weniger als 1 MB pro Sekunde, was für heutige Ansprüche unzumutbar ist. Die schnellsten hingegen kommen mit über 30 MB/s (zumindest beim Lesen) an Notebook-Festplatten heran. Alle Details gibt es hier: USB-Stick-Sammlung

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Angeregt durch einen Heise-Artikel, in dem aufgezeigt wird, dass die frei verfügbaren Karten von Openstreetmap (OSM) teilweise detaillierter sind als kommerzielle, habe ich Lust bekommen, am Geodaten-Projekt teilzunehmen.

Der Einstieg ist wirklich leicht: Ein Konto bei Openstreetmap zu erstellen dauert nur Minuten, anschliessend auf Edit klicken, Üben anwählen und schon kann's los gehen.

Es empfiehlt sich, den Primer zu lesen, wo erklärt wird, wie das Bearbeiten der Karten funktioniert. Auf der Seite Map-Features sind alle verfügbaren Tags aufgelistet.

Übrigens: Wie gut OSM im Vergleich zu Google Maps ist, zeigt sich bei geo.topf.org. OSM hat noch viele Lücken, aber in Ballungsgebieten ist man schon recht weit.

Das Faszinierende an OSM ist, dass tausende Personen daran arbeiten. Ich behaupte mal, dass jede(r) potenziell Verbesserungen an den Karten anbringen kann. So wird man als erstes Gebiete anschauen, die man gut kennt. Ich habe in Kürze eine fehlende Strasse ausgemacht und diese dann eingezeichnet.

Update 14.09.2008

Für die Schweiz gibt's erweiterte Dokumentation:

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Auch ich habe die E-Mail erhalten, in der R.H. scheinbar mit erweitertem Selbstmord droht. Eine kurze Online-Recherche ergab, dass abuse.ch, der Vor- und Nachname sowie die angegebene Adresse in Wallisellen zusammen passen, also plausibel sind.

Gegen die Echtheit der E-Mail sprach, dass sie von einem ausländischen Server versendet wurde. Ausserdem enthält sie keine Umlaute und viele Rechtschreibfehler.

In der Presse war zu lesen, dass die Polizei R.H. noch in der selben Nacht aus dem Bett holte. Der wusste von nichts. Vermutlich stecken russische Internet-Kriminelle hinter der E-Mail, die sich dafür rächen wollen, dass R.H. auf abuse.ch deren Machenschaften im Bereich SPAM- und Trojaner-Mails aufdeckt.

Ich hoffe, R.H. lässt sich nicht einschüchtern und bringt seine umfangreichen Informationen bald wieder online. abuse.ch sollte auf jeden Fall im Auge behalten werden.

Links zum Thema:

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Zugbewegungen 25.07.2008

Trainmap

Nach den Flugbewegungen sind nun auch Bewegungen der Schweizer Eisenbahn im Internet zu beobachten: Swiss Trains.

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Das Display meines altbewährten Psion 5mx ist defekt. Eine Reparatur wollte ich nicht mehr vornehmen, da es längstens Zeit war, auf ein modernes Gerät zu wechseln.

Ich habe mich für ein Nokia Internet Tablet N810 (kurz NIT) entschieden.

Die gewaltigen technischen Fortschritte, die zwischen dem Psion und dem N810 liegen, verdeutlicht folgende Tabelle:

Beschreibung Psion 5mx Nokia N810
Baujahr 1999 - 2002 2007
Hauptspeicher 16 MB 128 MB
Prozessor-Takt 36 MHz 400 MHz
Bildschirmpixel 640 x 240 800 x 480
Bildschirmfarben 16 Graustufen 65000 Farben
Abmessungen 172x89x24 mm 128x72x14 mm
Gewicht 365 g 226 g
Laufzeit 25 h 4 - 10 h
Betriebssystem Psion EPOC Linux Maemo

Der 5mx kann nur in wenigen Disziplinen punkten: Tastatur (das N810 hat wegen den kompakteren Massen weniger und kleinere Tasten), die Agenda, die Buchhaltungssoftware Money (Money ist allerdings kommerzielle Zusatzsoftware) und natürlich bei der Batterielaufzeit.

Das N810 integriert weitere Technologien, die der 5mx noch nicht kannte: USB 2.0, Bluetooth, WLAN, GPS, Kamera.

Die Vorteile, die ein offenes Betriebssystem wie Linux bietet (Maemo für das N810 basiert auf Debian-Linux), sind augenscheinlich:

Es ist einfach, Maemo zu verbessern und bestehende Debian-Pakete sowie Linux-Tools können mit recht wenig Aufwand nach Maemo portiert werden - ich war sehr erstaunt und erfreut, dass viele Programme, die ich auf dem N810 ausprobierte, auch auf meinem Ubuntu-PC verfügbar sind (Ubuntu ist auch Debian-basierend). Portable Software ist für mich besonders wichtig: Falls das N810 ausfallen sollte, kann ich mit den bestehenden Daten ab Backup auf dem PC weiter arbeiten. Beispiele für portierte Software: Gnumeric Spreadsheet, GPE-Calendar, GPE-Contacts, Maemopad+, Evince PDF-Reader, FBReader (E-Books), Xournal, NoteCase, MPlayer usw.

Maemo profitiert auch von der Vorarbeit, die unzählige Linux-Entwickler im Bereich Multimedia geleistet haben: Die meisten Videoformate können auf dem N810 abgespielt werden, auch Streaming übers Netz ist möglich.

Eine Notiz am Rande: Ich habe auch Nokias Betriebssystem S60 (z.B. Nokia N73) ausprobiert. Dies ist massivst abgeschottet, so dass man als Gelegenheitsentwickler kaum eine Chance hat, brauchbare Software zu entwickeln. So benötigt jeder, der Software entwickeln und diese dann anderen zur Verfügung stellen will, ein kostenpflichtiges Zertifikat von Nokia, das zum Signieren der Software dient. Programmfunktionen, die tief ins System eingreifen, können nur mit Einwilligung von Nokia genutzt werden, manche werden überhaupt nicht freigegeben.

Momentan bin ich am Ausprobieren der vielen Möglichkeiten des N810. Weitere Informationen liefere ich später in diesem Blog.

Abschliessend möchte ich noch auf die Grösse hinweisen. Unter einem 'Internet Tablet' stellte ich mir ein wesentlich grösseres Gerät vor, als es das N810 ist, bis ich es in der Hand hielt. Es findet sogar in der Gesässtasche der Jeans Platz. Folgendes Foto illustriert die Grössenverhältnisse - das N810 und der Psion wurden auf einem A4-Blatt platziert.

Nokia vs Psion

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