Vor drei Wochen waren wir wieder mal am Rheinfall, nicht um die Wassermassen zu bewundern, sondern um den beinahe schon historisch tiefen Wasserpegel anzuschauen. Dabei fiel mir auf, dass dieser eigentlich touristisch sehr wertvolle Ort ziemlich herunter gekommen ist: Auf der zürcherischen Seite war kein Restaurant geöffnet, eine einzige WC-Kabine war in Betrieb. An Spazierweg und Aussichtsplattformen ist offensichtlich seit Jahrzehnten nichts mehr gemacht worden. Insbesondere für Kinder könnte der Rheinfall einige zusätzliche Attraktionen gebrauchen.
Wie es der Zufall will, erschien gestern im Tages-Anzeiger zu genau diesem Thema ein Artikel. Den verantwortlichen bzw. zuständigen Personen in den Kantonen Zürich und Schaffhausen ist der Handlungsbedarf bewusst geworden, da die Besucherzahl seit Jahren rückläufig ist. Es sind verschiedene Massnahmen geplant, um mehr Touristen anzulocken und um diese zu ermuntern, die Shops und Restaurants zu besuchen. So möchte man auf der Schaffhauser Seite einen Schräglift bauen und auf der Zürcher Seite das Schloss Laufen erneuern und darin ein Museum einrichten. Hoffentlich finden sich die dazu nötigen privaten und öffentlichen Geldgeber.
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