
Ein richtiger Geek hat nicht nur eine Mousepad-Sammlung, sondern kann auch diverse USB-Sticks sein Eigen nennen.
Ich habe meine Sammlung fotografiert und jeden Stick mit Text versehen, der erscheint, wenn man mit der Maus darüber fährt.
Aufgeschreckt durch Berichte über gefälschte USB-Sticks habe ich meine Sticks mit dem Windows-Programm h2testw getestet. Drei wiesen Fehler beim Lesen der Daten auf. Besonders dreist ist der Fall beim in Leder eingebundenen Stick: Er meldet eine Kapazität von 2 GB und schreibt diese auch anstandslos. Werden nicht mehr als 1 GB Daten geschrieben, können diese wieder gelesen werden. Wehe aber, wenn man mehr als die Hälfte des Sticks vollschreibt: Diese Daten landen im Nirvana - das merkt man aber erst, wenn man wieder auf die Daten zugreifen will.
Mein Fazit, nach eigenen Erfahrungen und nach Berichten aus Online-Medien: Besonders gross ist die Gefahr, einen defekten/gefälschten USB-Stick zu erstehen, wenn man bei einem Super-Mega-Billig-Angebot zugreift, wenn es kein Markenhersteller ist bzw. der Stick unbeschriftet ist und wenn die Schreibrate sehr schlecht ist (weniger als 3 MB/s). Letzteres kann man leider erst nach dem Kauf feststellen.
Weiterführende Informationen:
- Datenverluste durch manipulierte USB-Sticks
- Emtec kündigt Austausch fehlerhafter USB-Sticks an
- Manipulierte USB-Sticks: Das Schwarzer-Peter-Spiel
- Wie massenhaft fehlerhafte USB-Sticks in den Handel geraten
Kategorien: Gadgets | Hardware | Software
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Ganz genau den Punkt getroffen. Bis 3MB/s Schreiben verwendet der Hersteller "Multy Layer Cell (MLC)" Speicher => günstig und langsam :-( Alles was schneller schreibt kommt meist von Firmen denen Ihre Marke etwas wert ist. Den Rest kann man sich denken...