Auch ich habe die E-Mail erhalten, in der R.H. scheinbar mit erweitertem Selbstmord droht. Eine kurze Online-Recherche ergab, dass abuse.ch, der Vor- und Nachname sowie die angegebene Adresse in Wallisellen zusammen passen, also plausibel sind.

Gegen die Echtheit der E-Mail sprach, dass sie von einem ausländischen Server versendet wurde. Ausserdem enthält sie keine Umlaute und viele Rechtschreibfehler.

In der Presse war zu lesen, dass die Polizei R.H. noch in der selben Nacht aus dem Bett holte. Der wusste von nichts. Vermutlich stecken russische Internet-Kriminelle hinter der E-Mail, die sich dafür rächen wollen, dass R.H. auf abuse.ch deren Machenschaften im Bereich SPAM- und Trojaner-Mails aufdeckt.

Ich hoffe, R.H. lässt sich nicht einschüchtern und bringt seine umfangreichen Informationen bald wieder online. abuse.ch sollte auf jeden Fall im Auge behalten werden.

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