
Als die Leute von Spiegel Online Material für ihren Artikel über USB-Sticks suchten, stiessen sie auf meinen Blog-Artikel über die USB-Stick-Sammlung. Die Genehmigung für die Verwendung der beiden Fotos meiner Sammlung erteilte ich gerne.
Seit meinem ersten Artikel über die USB-Speicher ist meine Sammlung noch gewachsen, wie obiges Bild dokumentiert.
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Wenn du einen Magneten in die Nähe deiner Harddisk bringst, sind deine Daten futsch!
Nur Angstmacherei oder ist da was dran? Um die Wahrheit herauszufinden, nahme ich eine 10jährige IDE-Harddisk (Kapazität 2111 MB, lesen 9 MB/s, schreiben 4 MB/s) und schloss diese mit einem IDE-nach-USB-Konverter am USB-Anschluss des PC an.
Die Festplatte formatierte ich mit NTFS und liess das Windows-Programm H2testw die Disk analysieren. Wie erwartet gelang das Schreiben und Lesen fehlerlos.
Dann entfernte ich Strom und Datenkabel von der Disk und fuhr mit einem starken Dauermagnet (der Chefmagnet von Supermagnete.ch, siehe auch Blog-Artikel) einige Male über die silberfarbige Oberseite des Gehäuses und liess ihn auch kurz auf der Oberfläche liegen. Resultat: Die Daten konnten anschliessend fehlerfrei gelesen werden.
Beim zweiten Versuch fuhr ich mit dem Magnet für längere Zeit über sämtliche Flächen des Gehäuses, wobei ich den Kontakt mit der Platine vermied, um keine Leiterbahnen zu beschädigen. Wieder angeschlossen, machte die Festplatte verdächtige klackende Geräusche, was das Schlimmste vermuten liess. Tatsächlich brach der Lesevorgang von H2testw schon nach 65 MB mit einen CRC-Fehler ab. Es mussten also ein paar Bits gekippt sein...
Ich löschte die Testdaten ab der Disk und liess H2testw neue generieren. Keine untypischen Geräusche, der Schreibvorgang klappte einwandfrei. Beim Lesen dann eine Überraschung: Die Daten wurden nur noch mit mikrigen 19 KB/s gelesen - immerhin ohne Fehler. Nach 5 MB brach ich ab.
Eine Viertelstunde später löschte ich die Testdaten und startete die Analyse nochmals von vorne. Erstaunlich: Die Fremdmagnetisierung musste 'verflogen' sein, Schreiben/Lesen gelang ohne Fehler und mit gewohnter Geschwindigkeit.
Ich fand, dass ich mit dem Magnet näher an die Scheibe (und damit an die Daten) heran müsste. Dank geeignetem Werkzeug hatte ich das Festplattengehäuse nach wenigen Minuten geöffnet. Eine geöffnete Festplatte überlebt gewöhnlich nicht lange, da zwischen Lese-/Schreibkopf und Scheibe geratener Staub die Oberfläche beschädigt. Gespannt startete ich die Analyse: Schreiben - Ok! Lesen - Ok - nein, doch nicht - CRC-Fehler.
Da ich nun schon so weit gekommen war, entfernte ich die Harddisk nochmals von den Kabeln und hielt den Magnet ganz nah an die Scheibe, ohne sie jedoch zu berühren. Brauche ich zu erwähnen, dass dies der letzte Versuch war? Nun wollte das Klacken nicht mehr aufhören, der Lesekopf bewegte sich hilflos vor und zurück. Nach ein paar Minuten beendete ich das Trauerspiel. Game over.
Den Film von der geöffneten Harddisk habe ich auf youtube veröffentlicht.

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Wer sich etwas mit Netzkultur beschäftigt, wird auf Begriffe wie Netiquette, Troll und Merkbefreiung stossen.
'Solange Du keine bekommst, brauchst Du es nicht zu wissen. Danach ist es zu spät.' - gängige Definition einer Merkbefreiung.
Im Heise Newsticker fand sich ein Link auf ein Script, das die Merkbefreiung für den Betroffenen schon mal ausfüllt. Ist ja praktisch ;-)
Übrigens, Widerstand ist zwecklos: 'Die Merkbefreiung für die o.a. Lebensform wurde in einem öffentlichen Merkbefreiungsverfahren ausgesprochen und ist nach Ablauf der Einspruchsfrist von 17 Sekunden rechtskräftig.'
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Ein richtiger Geek hat nicht nur eine Mousepad-Sammlung, sondern kann auch diverse USB-Sticks sein Eigen nennen.
Ich habe meine Sammlung fotografiert und jeden Stick mit Text versehen, der erscheint, wenn man mit der Maus darüber fährt.
Aufgeschreckt durch Berichte über gefälschte USB-Sticks habe ich meine Sticks mit dem Windows-Programm h2testw getestet. Drei wiesen Fehler beim Lesen der Daten auf. Besonders dreist ist der Fall beim in Leder eingebundenen Stick: Er meldet eine Kapazität von 2 GB und schreibt diese auch anstandslos. Werden nicht mehr als 1 GB Daten geschrieben, können diese wieder gelesen werden. Wehe aber, wenn man mehr als die Hälfte des Sticks vollschreibt: Diese Daten landen im Nirvana - das merkt man aber erst, wenn man wieder auf die Daten zugreifen will.
Mein Fazit, nach eigenen Erfahrungen und nach Berichten aus Online-Medien: Besonders gross ist die Gefahr, einen defekten/gefälschten USB-Stick zu erstehen, wenn man bei einem Super-Mega-Billig-Angebot zugreift, wenn es kein Markenhersteller ist bzw. der Stick unbeschriftet ist und wenn die Schreibrate sehr schlecht ist (weniger als 3 MB/s). Letzteres kann man leider erst nach dem Kauf feststellen.
Weiterführende Informationen:
- Datenverluste durch manipulierte USB-Sticks
- Emtec kündigt Austausch fehlerhafter USB-Sticks an
- Manipulierte USB-Sticks: Das Schwarzer-Peter-Spiel
- Wie massenhaft fehlerhafte USB-Sticks in den Handel geraten
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Bei Google-Ketten (auch Google Chains) handelt es sich um eine lustige Spielerei mit der Suchmaschine. Man gibt beispielsweise den Text (inkl. doppelten Anführungs- und Schlusszeichen) «ist besser als» ein und wählt aus den Suchresultaten eines aus, z.B. «Vorsicht ist besser als Nachsicht». Um die Steigerung zu finden, ersetzt man das letzte durch das erste Wort, sucht also nach «ist besser als Vorsicht». Das geht so weiter bis man keine Fundstellen mehr erhält.
Dreizeiler:
Vorsicht ist besser als NachsichtEinsicht ist besser als VorsichtWeitsicht ist besser als Einsicht
Achtzeiler:
Fussball ist wichtiger als SexSchule ist wichtiger als FussballFeiern ist wichtiger als SchuleGesundheit ist wichtiger als FeiernFreiheit ist wichtiger als GesundheitDer Fernseher ist wichtiger als FreiheitDer Computer ist wichtiger als der FernseherDer Mensch ist wichtiger als der Computer
Elfzeiler:
Kaffee ist besser als TeeWasser ist besser als KaffeeBier ist besser als WasserWein ist besser als BierLiebe ist besser als WeinKonsum ist besser als LiebeSex ist besser als KonsumSchokolade ist besser als SexObst ist besser als SchokoladeGemüse ist besser als ObstRohkost ist besser als Gemüse
Zwölfzeiler:
Kaffee ist besser als TeeWasser ist besser als KaffeeBier ist besser als WasserWein ist besser als BierLiebe ist besser als WeinKonsum ist besser als LiebeFreundschaft ist besser als KonsumVertrauen ist besser als FreundschaftWissen ist besser als VertrauenHandeln ist besser als WissenDenken ist besser als HandelnFühlen ist besser als Denken
Wer schafft noch längere (sinnvolle) Ketten?
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