Kategorie Fotos (22 Artikel)
Dass mich Google Earth fasziniert, habe ich schon früher geschrieben. Vor kurzem wurde das Kartenmaterial für Google Earth Deutschland erneuert.
Auf dem Frankfurter Flughafen habe ich ein startendes Flugzeug gefunden (50°3'6.04'' N, 8°36'59.85'' E [XML]). Es ist drei mal zu sehen, sein Schatten erstaunlicherweise sogar vier mal. Das könnte bedeuten, dass vom gleichen Planquadrat mehrere Aufnahmen existieren, wovon die jeweils beste ausgewählt wurde. Die Aufnahmen müssen aus einer für den Flughafenbetrieb ungefährlichen Entfernung aufnommen worden sein, was ein starkes Teleobjektiv bedingt.
Die Auflösung der Fotos ist sensationell: Beim Näherzoomen ist der Schriftzug Lufthansa auf dem Flugzeug erkennbar. Autos lassen sich anhand von Farbe und Form identifizieren und sogar einzelne Personen sind dank ihrem Schattenwurf zu sehen.
Hoffentlich wird diese hohe Auflösung für die Schweiz auch noch angeboten, damit ich einen Blick in den Swimming-Pool der Nachbarn werfen kann ;-)
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Vor drei Wochen waren wir wieder mal am Rheinfall, nicht um die Wassermassen zu bewundern, sondern um den beinahe schon historisch tiefen Wasserpegel anzuschauen. Dabei fiel mir auf, dass dieser eigentlich touristisch sehr wertvolle Ort ziemlich herunter gekommen ist: Auf der zürcherischen Seite war kein Restaurant geöffnet, eine einzige WC-Kabine war in Betrieb. An Spazierweg und Aussichtsplattformen ist offensichtlich seit Jahrzehnten nichts mehr gemacht worden. Insbesondere für Kinder könnte der Rheinfall einige zusätzliche Attraktionen gebrauchen.
Wie es der Zufall will, erschien gestern im Tages-Anzeiger zu genau diesem Thema ein Artikel. Den verantwortlichen bzw. zuständigen Personen in den Kantonen Zürich und Schaffhausen ist der Handlungsbedarf bewusst geworden, da die Besucherzahl seit Jahren rückläufig ist. Es sind verschiedene Massnahmen geplant, um mehr Touristen anzulocken und um diese zu ermuntern, die Shops und Restaurants zu besuchen. So möchte man auf der Schaffhauser Seite einen Schräglift bauen und auf der Zürcher Seite das Schloss Laufen erneuern und darin ein Museum einrichten. Hoffentlich finden sich die dazu nötigen privaten und öffentlichen Geldgeber.
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Der Pfäffikersee ist begehbar
Was letztmals am 11. Januar 2002 möglich war, ist uns heuer wieder gegönnt: Eislaufen auf dem Pfäffikersee.
In den Medien wurde empfohlen, wegen drohendem Verkehrskollaps aufs Auto zu verzichten, also wählten wir den Zug für die Reise nach Wetzikon. Dort, so hatten wir vernommen, würde ein Gratisbus bis nach Seegräben am Pfäffikersee fahren. Allerdings rechneten die Verkehrsbetriebe nicht damit, dass die Leute schon vor 11 Uhr anreisen würden - der erste Bus war erst für um die Mittagszeit vorgesehen. Zum Glück bot ein freundlicher Buschauffeur an, die mittlerweile zahlreichen Wintersportler hinzufahren, da ohnehin eine Leerfahrt in diese Richtung vorgesehen sei.
Der Bus hielt beim Jucker-Hof und nach dem kurzen Fussmarsch zum See hinunter wurde schnell klar, dass bereits eine Volksfeststimmung herrschte: Auf dem Hof gab's ein Restaurant, am See lief Musik und verschiedene Stände boten Bratwürste und heisse Getränke an. Die Organisation stimmte: Toiletten waren vorhanden, die Schlittschuhe konnten wir bequem auf Strohballen sitzend wechseln.
Die grosse weisse Fläche auf dem Foto wirkt fast wie ein Salzsee - wenn da nicht die vielen Leute wären, die ihre Schlittschuhe anziehen oder sich schon auf dem Eis tummeln. Das Eis ist mit 12 cm genügend dick, wie auf dem zweiten Foto zu erkennen ist.
Fazit: Eine Reise wert, denn die 'Seegfrörni' gibt's nicht alle Jahre!
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Die Glatt fliesst vom Greifensee bei Fällanden bis in den Rhein bei Rheinsfelden. Sie lässt sich praktisch durchgehend zu Fuss oder mit dem Velo erkunden. Letzteres machte ich am letzten Samstag. Wie abwechslungsreich die Strecke ist, habe ich mit meiner Handykamera festgehalten.
Das erste Foto zeigt die idyllische Landschaft nahe beim Greifensee. Das zweite Foto wurde unterhalb dem Autobahnkreuz ZH-Ost (beim Heizkraftwerk Aubrugg) aufgenommen.
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Wenn der Engel mit dem Teufel sich verbindet,Und der Zuschauer das ganz OK findet,Dann dröhnt es wieder laut durch Zürichs Strassen,Seht und hört, die DJs begeistern die Massen!
Zum 14. Mal fand die Street Parade am letzten Samstag statt und schon zum 10. Mal in Folge war ich dabei. Wie schnell doch die Zeit vergeht...
Eigentlich hat sich seit 1996 wenig verändert: Die Parade wogt jetzt in umgekehrter Richtung, es ist weniger Trance zu hören, dafür mehr Vocals, die Kommerzialisierung des Anlasses erreicht mit dem Verkauf von Bier den vorläufigen Höhepunkt.
Was mich betrifft, nahm ich anfangs in einer Clique mit wechselnder Zusammensetzung teil und seit ein paar Jahren begleitet mich meine Frau.
Noch immer ist es die grösste, ohrenbetäubendste, schillerndste Party der Schweiz mit fröhlichen, friedlichen, tanzenden und ausgeflippten Menschen!
Offizielle Homepage: Street Parade 2005
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