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USB-Sticks ergänzt 07.09.2008

USB-Sticks

Nach dem 05.02.08 und 19.05.08 kann ich zum dritten Mal eine Vergrösserung meiner USB-Stick-Sammlung bekannt geben. Nicht weniger als 60 Sticks sind es, mit einer Gesamtkapazität von ungefähr 94 GB.

Der kleinste dieser Datenträger fasst gerade mal 16 MB, der grösste 8 GB. Der langsamste liest bzw. schreibt die Daten mit wesentlich weniger als 1 MB pro Sekunde, was für heutige Ansprüche unzumutbar ist. Die schnellsten hingegen kommen mit über 30 MB/s (zumindest beim Lesen) an Notebook-Festplatten heran. Alle Details gibt es hier: USB-Stick-Sammlung

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Das Display meines altbewährten Psion 5mx ist defekt. Eine Reparatur wollte ich nicht mehr vornehmen, da es längstens Zeit war, auf ein modernes Gerät zu wechseln.

Ich habe mich für ein Nokia Internet Tablet N810 (kurz NIT) entschieden.

Die gewaltigen technischen Fortschritte, die zwischen dem Psion und dem N810 liegen, verdeutlicht folgende Tabelle:

Beschreibung Psion 5mx Nokia N810
Baujahr 1999 - 2002 2007
Hauptspeicher 16 MB 128 MB
Prozessor-Takt 36 MHz 400 MHz
Bildschirmpixel 640 x 240 800 x 480
Bildschirmfarben 16 Graustufen 65000 Farben
Abmessungen 172x89x24 mm 128x72x14 mm
Gewicht 365 g 226 g
Laufzeit 25 h 4 - 10 h
Betriebssystem Psion EPOC Linux Maemo

Der 5mx kann nur in wenigen Disziplinen punkten: Tastatur (das N810 hat wegen den kompakteren Massen weniger und kleinere Tasten), die Agenda, die Buchhaltungssoftware Money (Money ist allerdings kommerzielle Zusatzsoftware) und natürlich bei der Batterielaufzeit.

Das N810 integriert weitere Technologien, die der 5mx noch nicht kannte: USB 2.0, Bluetooth, WLAN, GPS, Kamera.

Die Vorteile, die ein offenes Betriebssystem wie Linux bietet (Maemo für das N810 basiert auf Debian-Linux), sind augenscheinlich:

Es ist einfach, Maemo zu verbessern und bestehende Debian-Pakete sowie Linux-Tools können mit recht wenig Aufwand nach Maemo portiert werden - ich war sehr erstaunt und erfreut, dass viele Programme, die ich auf dem N810 ausprobierte, auch auf meinem Ubuntu-PC verfügbar sind (Ubuntu ist auch Debian-basierend). Portable Software ist für mich besonders wichtig: Falls das N810 ausfallen sollte, kann ich mit den bestehenden Daten ab Backup auf dem PC weiter arbeiten. Beispiele für portierte Software: Gnumeric Spreadsheet, GPE-Calendar, GPE-Contacts, Maemopad+, Evince PDF-Reader, FBReader (E-Books), Xournal, NoteCase, MPlayer usw.

Maemo profitiert auch von der Vorarbeit, die unzählige Linux-Entwickler im Bereich Multimedia geleistet haben: Die meisten Videoformate können auf dem N810 abgespielt werden, auch Streaming übers Netz ist möglich.

Eine Notiz am Rande: Ich habe auch Nokias Betriebssystem S60 (z.B. Nokia N73) ausprobiert. Dies ist massivst abgeschottet, so dass man als Gelegenheitsentwickler kaum eine Chance hat, brauchbare Software zu entwickeln. So benötigt jeder, der Software entwickeln und diese dann anderen zur Verfügung stellen will, ein kostenpflichtiges Zertifikat von Nokia, das zum Signieren der Software dient. Programmfunktionen, die tief ins System eingreifen, können nur mit Einwilligung von Nokia genutzt werden, manche werden überhaupt nicht freigegeben.

Momentan bin ich am Ausprobieren der vielen Möglichkeiten des N810. Weitere Informationen liefere ich später in diesem Blog.

Abschliessend möchte ich noch auf die Grösse hinweisen. Unter einem 'Internet Tablet' stellte ich mir ein wesentlich grösseres Gerät vor, als es das N810 ist, bis ich es in der Hand hielt. Es findet sogar in der Gesässtasche der Jeans Platz. Folgendes Foto illustriert die Grössenverhältnisse - das N810 und der Psion wurden auf einem A4-Blatt platziert.

Nokia vs Psion

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USB-Sticks

Als die Leute von Spiegel Online Material für ihren Artikel über USB-Sticks suchten, stiessen sie auf meinen Blog-Artikel über die USB-Stick-Sammlung. Die Genehmigung für die Verwendung der beiden Fotos meiner Sammlung erteilte ich gerne.

Seit meinem ersten Artikel über die USB-Speicher ist meine Sammlung noch gewachsen, wie obiges Bild dokumentiert.

Spiegel Online-Artikel

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USB-Stick-Sammlung 05.02.2008

USB-Sticks

Ein richtiger Geek hat nicht nur eine Mousepad-Sammlung, sondern kann auch diverse USB-Sticks sein Eigen nennen.

Ich habe meine Sammlung fotografiert und jeden Stick mit Text versehen, der erscheint, wenn man mit der Maus darüber fährt.

Aufgeschreckt durch Berichte über gefälschte USB-Sticks habe ich meine Sticks mit dem Windows-Programm h2testw getestet. Drei wiesen Fehler beim Lesen der Daten auf. Besonders dreist ist der Fall beim in Leder eingebundenen Stick: Er meldet eine Kapazität von 2 GB und schreibt diese auch anstandslos. Werden nicht mehr als 1 GB Daten geschrieben, können diese wieder gelesen werden. Wehe aber, wenn man mehr als die Hälfte des Sticks vollschreibt: Diese Daten landen im Nirvana - das merkt man aber erst, wenn man wieder auf die Daten zugreifen will.

Mein Fazit, nach eigenen Erfahrungen und nach Berichten aus Online-Medien: Besonders gross ist die Gefahr, einen defekten/gefälschten USB-Stick zu erstehen, wenn man bei einem Super-Mega-Billig-Angebot zugreift, wenn es kein Markenhersteller ist bzw. der Stick unbeschriftet ist und wenn die Schreibrate sehr schlecht ist (weniger als 3 MB/s). Letzteres kann man leider erst nach dem Kauf feststellen.

Weiterführende Informationen:

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Space Navigator: 3D 24.03.2007

spacenavigator

Eine andere Art, Google Earth zu erleben, bietet das 3D-Navigationsgerät Space Navigator von 3dconnexion.de.

Das Gerät wird via USB am PC angeschlossen. Windows-Treiber für Google Earth und für verschiedene 3D-Software liegen bei. Unter Linux funktioniert der Space Navigator zwar auch (Treiber und zwei Demoprogramme sind verfügbar), aber leider fehlt die Google Earth-Unterstützung noch.

Man fühlt sich fast wie ein Helikopterpilot beim Schweben über Wälder und Wiesen, beim Durchfliegen von Alpentälern und beim Anfliegen von interessanten Siedlungen und Städten. Der Space Navigator reagiert sehr präzise auf kleinste Bewegungen der Hand - möglich sind links, rechts, vor, zurück, drehen, kippen oder eine Kombination davon. Je nach eingesetzter Kraftdosis bewegt sich die Karte bzw. das 3D-Modell langsam oder schnell. Dank 479 Gramm Gewicht und Gummiuntersatz ist der Space Navigator erstaunlich rutschfest.

Fazit: Ein Muss für den Google Earth-Fan - der Space Navigator ist die knapp 90 Franken allemal wert. Dieses Gerät hat das Potenzial, mein Gadget des Jahres zu werden.

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