Kategorie Gesellschaft (12 Artikel)
Die Frage, ob das eigene Stammrestaurant bei der Lebensmittelkontrolle gut abgeschnitten hat, lässt sich endlich beantworten. Seit dem 1. Oktober 2008 ist nämlich das neue Informations- und Datenschutzgesetz (IDG) in Kraft, im Wortlaut abrufbar beim Datenschutzbeauftragten (DSB).
Der Tages-Anzeiger schreibt in der gestrigen Ausgabe folgendes:
Dokumente von Kanton und Gemeinden, die bisher unter Verschluss blieben, sind jetzt öffentlich zugänglich. Gläsern ist die Verwaltung deswegen noch lange nicht.
Es wird die Frage aufgeworfen, ob ein Gast erfahren darf/kann, ob die Lebensmittelkontrolle seine Stammbeiz beanstandet hat. Der Tagi schreibt weiter dazu:
Im Prinzip spreche nichts dagegen, diese Information über ein bestimmtes Restaurant weiterzugeben, sagt Karl Stengel, ehemaliger Datenschutzbeauftragter der Stadt Winterthur. Der betroffene Wirt müsse aber Gelegenheit erhalten, zu den Beanstandungen Stellung zu nehmen.
Diese Auskunft finde ich allerdings etwas vage - das neue Gesetz muss sich wohl noch der Praxis bzw. der Rechtsprechung stellen.
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Wer sich etwas mit Netzkultur beschäftigt, wird auf Begriffe wie Netiquette, Troll und Merkbefreiung stossen.
'Solange Du keine bekommst, brauchst Du es nicht zu wissen. Danach ist es zu spät.' - gängige Definition einer Merkbefreiung.
Im Heise Newsticker fand sich ein Link auf ein Script, das die Merkbefreiung für den Betroffenen schon mal ausfüllt. Ist ja praktisch ;-)
Übrigens, Widerstand ist zwecklos: 'Die Merkbefreiung für die o.a. Lebensform wurde in einem öffentlichen Merkbefreiungsverfahren ausgesprochen und ist nach Ablauf der Einspruchsfrist von 17 Sekunden rechtskräftig.'
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In der Pendlerzeitung 20 Minuten war gestern der Rechtsextremismus in der Schweiz Thema.
Zuerst die Theorie: Als rechtsextrem gilt, wer
- der Meinung ist, dass nicht alle Menschen die gleichen Rechte haben sollen
- bereit ist, seine Ziele mit Gewalt durchzusetzen
Fakten:
- Es handelt sich meistens um junge Männer zwischen 16 und 25 Jahren.
- Es gibt verschiedene verfeindete Gruppierungen in der rechtsextremen Szene.
- Ein Austritt aus der Szene ist problemlos möglich.
Eine Nationalfonds-Studie fand mögliche Gründe für die Entstehung des Rechtsextremismus heraus:
- Jugendliche übernehmen politisch rechte Einstellungen von Eltern/Grosseltern.
- Die Erfahrung von Ohnmacht gegenüber Gewalt innerhalb der Familie.
- Der Gefühl, von den Erwachsenen nicht genügend wahrgenommen zu werden.
Der Hass und die Gewalt, die von diesen jungen Leuten ausgehen, beschäftigt mich sehr und war mir immer unbegreiflich. Dieser Zeitungsartikel hat in kurzen, prägnanten Sätzen viel zum Verständnis der Szene beigetragen.
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Manchmal häufen sich bestimmte Dinge. So ist mir der Begriff versus (auch bekannt als vs/kontra/gegen) innert kürzester Zeit dreimal begegnet. Im Englischen kommt dieser Begriff wesentlich öfter vor als im Deutschen (Google: 77'800'000 vs. 2'000'000 Treffer). Ein weiterer Anglizismus, der die deutsche Sprache bedroht!
Politik: Heimatschutz versus Naturschutz
Maurer vs. Diener: Wer wird es in den Ständerat schaffen?
Betriebssysteme: Mac OS X versus Windows Vista
Vista ist nicht so erfolgreich, wie sich das Microsoft wünschte. Wandern die Leute nun ab zum Mac?
Film: Alien versus Predator
Zwei verschiedene ausserirdische Rassen bekämpfen sich auf der Erde. Wer wird gewinnen?
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