Kategorie Hardware (14 Artikel)


USB-Sticks

Das Sammeln von USB-Sticks - scherzhaft auch Datenzäpfchen genannt - beschäftigt mich schon eine Weile. Die Variationen in Form, Material und Farbe faszinieren. Die Krönung der Sammlung ist ein Schmuckstück in Schlossform, bestückt mit Swarovski-Kristallen.

Hier gibt's Bilder der 'Zäpfchen': USB-Stick-Sammlung

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Wasserkühlung 27.10.2008

Am Wochenende beschloss ich, die im Internet-Forum empfohlene Wasserkühlung an meinem PC auszuprobieren. Die lauten Lüfter am PC machten mich langsam wahnsinnig.

Als erstes entfernte ich alle Ventilatoren. Die beiden auf Prozessor und Grafikkarte gingen problemlos aber der im Netzteil war recht schwierig auszubauen.

Der schwierigste Teil war das Abdichten aller Lüftungsschlitze am Gehäuse mit Silikon. Auch auf alle Steckverbindungen brachte ich Silikon an. Der Silikongeruch war schrecklich aber als sich meine Frau darüber beklagte, sagte ich ihr, dass sich der Aufwand lohnt, wenn wir danach einen komplett lautlosen PC haben.

Als ich den PC fertig versiegelt hatte, war nur noch eine einzige Öffnung im Gehäuse, nämlich das DVD-Laufwerk. Ich öffnete es und befestigte darin einen kleinen Schlauch den ich extra gekauft hatte, um auch diese Lücke zu schliessen.

Aufgeregt und voller Vorfreude stellte ich das Wasser an. Es ging verblüffend lange, bis das ganze Gehäuse gefüllt war. Das Teil wurde auch unheimlich schwer, was mich aber nicht störte, da ich den PC ohnehin nicht verschieben wollte.

Der grosse Moment war gekommen und ich rief meine Frau zu mir. 'Freue dich darauf, keine Lüftergeräusche mehr zu hören!', sagte ich und schaltete die Steckdosenleiste ein, an der mein PC hängt.

Noch bevor ich den Einschaltknopf am PC drücken konnte, gab es einen lauten Knall und im ganzen Raum wurde es dunkel. Da ich wusste, dass dies nur der FI-Schutzschalter war, rannte ich in den Gang, um den Schalter wieder umzulegen. Ob ihrs glaubt oder nicht, der Schalter wollte nicht anbleiben. Nach fünf Versuchen nahm ich den PC probehalber vom Netz und tatsächlich: Der FI-Schalter blieb an. Meine Schlussfolgerung: Der PC musste der Grund für das Problem sein.

Nach etwa einer Stunde mit weiteren Versuchen beschloss ich, die Idee mit der Wasserkühlung aufzugeben. Ich leerte das Wasser aus, montierte die Ventilatoren wieder (ausser den im Netzteil, der beim Herausnehmen kaputt ging) und versuchte es nochmals. DER FI-SCHALTER WURDE IMMER NOCH AUSGELÖST!

Mein Computer ist komplett zerstört wegen den bescheuerten Vorschlägen im Internet-Forum. Was soll ich bloss tun? Letzte Nacht war ich während zwei Stunden am Trocknen des PC mit einem Haarfön aber ich brachte ihn nicht mehr zum laufen. Wäre sehr dankbar für eure Hilfe.

Wahr oder nicht wahr? Der englische Originalbeitrag inkl. anschliessender Diskussion kann in avforums nachgelesen werden.

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USB-Sticks ergänzt 07.09.2008

USB-Sticks

Nach dem 05.02.08 und 19.05.08 kann ich zum dritten Mal eine Vergrösserung meiner USB-Stick-Sammlung bekannt geben. Nicht weniger als 60 Sticks sind es, mit einer Gesamtkapazität von ungefähr 94 GB.

Der kleinste dieser Datenträger fasst gerade mal 16 MB, der grösste 8 GB. Der langsamste liest bzw. schreibt die Daten mit wesentlich weniger als 1 MB pro Sekunde, was für heutige Ansprüche unzumutbar ist. Die schnellsten hingegen kommen mit über 30 MB/s (zumindest beim Lesen) an Notebook-Festplatten heran. Alle Details gibt es hier: USB-Stick-Sammlung

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Das Display meines altbewährten Psion 5mx ist defekt. Eine Reparatur wollte ich nicht mehr vornehmen, da es längstens Zeit war, auf ein modernes Gerät zu wechseln.

Ich habe mich für ein Nokia Internet Tablet N810 (kurz NIT) entschieden.

Die gewaltigen technischen Fortschritte, die zwischen dem Psion und dem N810 liegen, verdeutlicht folgende Tabelle:

Beschreibung Psion 5mx Nokia N810
Baujahr 1999 - 2002 2007
Hauptspeicher 16 MB 128 MB
Prozessor-Takt 36 MHz 400 MHz
Bildschirmpixel 640 x 240 800 x 480
Bildschirmfarben 16 Graustufen 65000 Farben
Abmessungen 172x89x24 mm 128x72x14 mm
Gewicht 365 g 226 g
Laufzeit 25 h 4 - 10 h
Betriebssystem Psion EPOC Linux Maemo

Der 5mx kann nur in wenigen Disziplinen punkten: Tastatur (das N810 hat wegen den kompakteren Massen weniger und kleinere Tasten), die Agenda, die Buchhaltungssoftware Money (Money ist allerdings kommerzielle Zusatzsoftware) und natürlich bei der Batterielaufzeit.

Das N810 integriert weitere Technologien, die der 5mx noch nicht kannte: USB 2.0, Bluetooth, WLAN, GPS, Kamera.

Die Vorteile, die ein offenes Betriebssystem wie Linux bietet (Maemo für das N810 basiert auf Debian-Linux), sind augenscheinlich:

Es ist einfach, Maemo zu verbessern und bestehende Debian-Pakete sowie Linux-Tools können mit recht wenig Aufwand nach Maemo portiert werden - ich war sehr erstaunt und erfreut, dass viele Programme, die ich auf dem N810 ausprobierte, auch auf meinem Ubuntu-PC verfügbar sind (Ubuntu ist auch Debian-basierend). Portable Software ist für mich besonders wichtig: Falls das N810 ausfallen sollte, kann ich mit den bestehenden Daten ab Backup auf dem PC weiter arbeiten. Beispiele für portierte Software: Gnumeric Spreadsheet, GPE-Calendar, GPE-Contacts, Maemopad+, Evince PDF-Reader, FBReader (E-Books), Xournal, NoteCase, MPlayer usw.

Maemo profitiert auch von der Vorarbeit, die unzählige Linux-Entwickler im Bereich Multimedia geleistet haben: Die meisten Videoformate können auf dem N810 abgespielt werden, auch Streaming übers Netz ist möglich.

Eine Notiz am Rande: Ich habe auch Nokias Betriebssystem S60 (z.B. Nokia N73) ausprobiert. Dies ist massivst abgeschottet, so dass man als Gelegenheitsentwickler kaum eine Chance hat, brauchbare Software zu entwickeln. So benötigt jeder, der Software entwickeln und diese dann anderen zur Verfügung stellen will, ein kostenpflichtiges Zertifikat von Nokia, das zum Signieren der Software dient. Programmfunktionen, die tief ins System eingreifen, können nur mit Einwilligung von Nokia genutzt werden, manche werden überhaupt nicht freigegeben.

Momentan bin ich am Ausprobieren der vielen Möglichkeiten des N810. Weitere Informationen liefere ich später in diesem Blog.

Abschliessend möchte ich noch auf die Grösse hinweisen. Unter einem 'Internet Tablet' stellte ich mir ein wesentlich grösseres Gerät vor, als es das N810 ist, bis ich es in der Hand hielt. Es findet sogar in der Gesässtasche der Jeans Platz. Folgendes Foto illustriert die Grössenverhältnisse - das N810 und der Psion wurden auf einem A4-Blatt platziert.

Nokia vs Psion

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USB-Sticks

Als die Leute von Spiegel Online Material für ihren Artikel über USB-Sticks suchten, stiessen sie auf meinen Blog-Artikel über die USB-Stick-Sammlung. Die Genehmigung für die Verwendung der beiden Fotos meiner Sammlung erteilte ich gerne.

Seit meinem ersten Artikel über die USB-Speicher ist meine Sammlung noch gewachsen, wie obiges Bild dokumentiert.

Spiegel Online-Artikel

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