Kategorie Schweiz (22 Artikel)


Zwei Informatikstudenten der ZHAW [1] haben eine faszinierende Internetapplikation programmiert: Auf Air Traffic können die Flugbewegungen um den Flughafen Zürich-Kloten in Echtzeit beobachtet werden. Die von einer Antenne auf dem Hochschulgebäude empfangenen Transponderdaten der Flugzeuge werden mit Google Maps dargestellt. Die Karte kann mit der Maus verschoben und verkleinert/vergrössert werden.

Wird ein Flugzeug angeklickt, öffnet sich ein Infofenster mit vielen Details wie Flughöhe, Geschwindigkeit, Flugzeugtyp, Fluggesellschaft, Flugnummer, Abflug- und Zielflughafen, Abflug- und Ankunftszeit und sogar mit einem Foto genau der Maschine, die gerade in der Luft ist.

Diese Informationsfülle ist nur möglich dank Mashup, also dem Verknüpfen von Informationen aus verschiedenen Datenbanken über standardisierte Schnittstellen. Vorliegende Applikation verwendet Transponderdaten, Kartenmaterial, Flugpläne, Flugzeugtypendatenbanken usw.

Flugbewegungen

Bei obigem Bild handelt es sich um ein animiertes GIF. Nachfolgend zu Dokumentationszwecken für mich selbst und für allfällige interessierte Leser eine Kurzbeschreibung, wie dieses Bild unter Linux entstand.

Als erstes über die bekannten Linux-Mechanismen die Programme scrot, imagemagick und gimp installieren.

Es müssen Screenshots der laufenden Web-Applikation gemacht werden. Mit dem Befehl watch -n 2 scrot wird alle zwei Sekunden der gesamte Bildschirminhalt im aktuellen Ordner als PNG gespeichert.

Folgender Befehl sucht im aktuellen Ordner alle png-Dateien, schneidet (mit dem convert-Befehl von ImageMagick) jeweils einen 500 mal 500 Pixel grossen Bereich ab Position 400,200 aus und speichert die Bilder im Unterordner sub.

find . -maxdepth 1 -iname '*.png' -print0 | xargs -0 -I {} convert -crop 500x500+400+200 {} sub/{}

Dann aus dem Ordner sub das erste Bild mit der rechten Maustaste anklicken und 'Öffnen mit GIMP wählen'. Wieso anschliessend nur der (kariert dargestellte) Alphakanal angezeigt wird, ist mir nicht klar, stört aber nicht weiter. Alle Bilddateien, die animiert werden sollen, markieren und auf das gerade mit Gimp geöffnete Bild ziehen. Evtl. muss jetzt in Gimp noch der Ebenen-Dialog eingeblendet werden (Tastenkombination Strg+L). Die Hintergrund-Ebene kann gelöscht werden. Die Bilder sollten jetzt in ungekehrter Reihenfolge im Ebenendialog aufgelistet sein, was wichtig ist, damit die GIF-Animation anschliessend richtig herum läuft.

Filter-Menü - Animation - Optimieren (für GIF) wählen. Das neu generierte Bild speichern z.B. als animation.gif. Im nächsten Dialog 'Als Animation speichern' wählen und auf Exportieren klicken. Im folgenden Dialog empfehle ich diese Einstellungen: Kumulative Ebenen (Kombinieren), den oben eingegebenen Übergang für alle Einzelbilder verwenden und eine Pause zwischen Einzelbildern (also die Animationsgeschwindigkeit) nach Bedarf. Das wär's!

Das GIF-Format eignet sich übrigens nicht für Fotos, sondern (da es nur 256 verschiedene Farben enthalten kann) am besten für schematische Darstellungen wie die gezeigte Landkarte.

(Firefox zeigt oben nur ein statisches Bild? about:config in der Adresszeile eingeben und image.animation_mode auf normal zurück setzen.)

[1]Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur

Details (0 Kommentare)   |   Geo   |   Linux   |   Internet   |   Schweiz


Die Stadt Zürich hat jetzt einen Stadtplan mit höher auflösenden Fotos als Google Maps! Nur schade, dass die Server dem Ansturm der Besucher zur Zeit nicht gewachsen sind.

Details (0 Kommentare)   |   Geo   |   Schweiz


Ein englische Studie weist nach, dass Elektrosmog auch ohne Strahlung wirkt: Alleine durch Einbildung der betroffenen Leute nämlich.

In der Schweiz wurde schon vor längerer Zeit bekannt, dass sich Anwohner über Beschwerden wegen einer neu aufgestellten Mobilfunkantenne beschwert hatten, bevor diese überhaupt auf Sendung ging. Die sichtbare Antenne führte zu einer psychologischen Störung, die erwiesenermassen physiologische Auswirkungen haben kann.

Ich möchte nicht abstreiten, dass es hypersensible Menschen geben könnte, die solche Strahlen fühlen, aber die meisten der angeblich Betroffenen dürften doch in die Kategorie Hypochonder fallen. Gegen solche Ängste helfen wohl nur Information und Aufklärung der Bevölkerung.

Details (1 Kommentar)   |   Gesellschaft   |   Schweiz


Im Forum von Geonames.org wird berichtet, dass das Statistische Amt des Kantons Zürich sein Siedlungsverzeichnis zur Verfügung stellt.

Das ist sehr lobenswert, denn damit werden über 5000 Siedlungen über Geonames.org (beinhaltet auch die Anzeige auf der Karte mit Google Maps) und Google Earth nutzbar.

Das Siedlungsverzeichnis lässt sich auch mit dem GIS-Browser anzeigen.

Details (0 Kommentare)   |   Geo   |   Schweiz


Roman Koch hat Zahlen und Fakten zur Schweiz zusammengetragen. Neben Gemeinden und Kantonen können auch Aussichtstürme, Berge, Flüsse, Flugplätze, Schlösser und weitere 30 Themen in Listenform oder als Karte angezeigt werden. Zum empfehlen ist auch das Geografiespiel.

http://www.romankoch.ch/geografie/

Details (0 Kommentare)   |   Geo   |   Schweiz



Neuere Artikel Ältere Artikel