Kategorie Video (11 Artikel)
Was ich schon länger vermutete, bestätigt das Computer-Magazin c't in Ausgabe 6/2006, Seite 194: Es gibt noch kaum einen Grund, tief in die Kasse zu langen und sich einen teuren, hochauflösenden LCD-Fernseher zu kaufen.
Es werden nämlich noch fast keine Sendungen in dem Format ausgestrahlt, das die Geräte mit dem HD ready-Logo ausreizen würde. Wer vornehmlich mit der Fernbedienung zappend den Fernsehabend verbringt, ist mit dem etablierten Röhren-TV besser bedient, da dieser mehr aus dem analogen PAL-Signal herausholt. Zitat: 'Denn die Wiedergabe der PAL-Bilder ist auf den flachen Fernsehern insbesondere bei Sportübertragungen und analog verrauschten Sendungen bislang nicht wirklich erquicklich.' Am ehesten noch sind die hochauflösenden LCD-TVs für jene interessant, die viele DVD-Filme schauen.
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Möchte man mehr CD gleichzeitig benutzen, als man Laufwerke hat, erstellt man am besten ein Abbild (engl. Image) dieser CD. Der gesamte Inhalt einer CD wird damit in einer grossen Datei auf der Festplatte gespeichert. Mit kostenloser Windows-Software wie Daemon-Tools oder Virtual CloneDrive lässt sich diese Datei öffnen und einem beliebigen Laufwerksbuchstaben zuweisen.
Von Programm- oder Daten-CD habe ich schon öfters Images erstellt, um jederzeit auf sie zugreifen zu können. Programme werden umfangreicher und Datenberge immer höher und so stand ich plötzlich vor der Aufgabe, von einer DVD mit dem gesamten Inhalt einer Computerzeitschrift ein Image erstellen zu wollen. Ich suchte im Internet nach einer nichtkommerziellen Gratissoftware für Windows - erfolglos.
Als Computer-Geek habe ich natürlich neben einem Windows-Rechner auch auf einen solchen mit Linux. Tatsächlich gibt es für Linux eine einfache Lösung: Mit dem Befehl readcd bzw. mit dem komfortablen grafischen Frontend zu readcd mit dem Namen k3b lässt sich ein DVD-Image leicht erstellen. Hier die Variante mit readcd:
/usr/bin/readcd dev=/dev/cdrom f=image.iso
P.S. Hier wird beschrieben, wie man eine nicht kopiergeschützte Daten-DVD kopiert. Um Video-DVD zu kopieren, gibt's andere Werkzeuge.
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Es ist lobenswert, dass TV-Sender wie SFDRS alte Sendungen im Internet bereit halten, damit man sie nochmals gucken kann, wenn man sie verpasst hat.
Hält man einen Filmbeitrag für so wichtig, dass man ihn speichern will (wer weiss schon, wie lange dieser online verfügbar bleiben wird), werden einem leider Steine in den Weg gelegt. Gewöhnlich werden diese Sendungen nämlich im Real Media-Format gestreamt, also direkt aus dem Internet abgespielt. Es ist nicht vorgesehen, das per Streaming erhaltene Video zu speichern - das geht nur mit Tricks. Eines der wenigen Windows-Programme, die das können, ist StreamBox VCR. Es ist kostenlos und wird nicht mehr weiter entwickelt. Auf einschlägigen Webseiten lässt es sich nach wie vor herunter laden (nach StreamboxVcrSuite2.exe suchen).
So geht's: Beim Klicken auf einen Film-Link wird der Film meist sofort abgespielt. Um das zu verhindern, klicken wir einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen 'Ziel speichern unter...'. Wir erhalten eine kurze Datei mit der Endung .rm (Real Media). Diese mit einem beliebigen Texteditor öffnen und die Zeile, die mit rtsp:// beginnt, in die Zwischenablage kopieren. Dann aus der Streambox-Suite vcr_31smfplus.exe oder vcr_31turbo.exe starten (ausprobieren, welche Programmversion besser funktioniert), aufs Pluszeichen klicken und die kopierte Zeile im Feld Location einfügen. Wichtig: Bei Connection/Bandwith T1 LAN auswählen, um den Film in höchstmöglicher Qualität zu erhalten.
Zum Abspielen verwende ich nicht den RealPlayer von real.com, denn der ist mit Werbung und unnötigen Funktionen überladen und versucht angeblich, das Benutzerverhalten auszuspionieren (siehe auch Wikipedia zum Thema Spyware). Ich empfehle Real Alternative, der alle nötigen Komponenten mitbringt, um RealAudio, RealMedia usw. abzuspielen. Es gibt sogar eine Erweiterung, die es Winamp (meine bevorzugte Musikabspielsoftware) erlaubt, Real-Formate abzuspielen.
Unter Linux gibt es übrigens eine überraschend einfache Lösung, um Streams zu speichern:
mplayer -noframedrop -dumpfile out.rm -dumpstream rtsp:...
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Eine tolle Idee: Der Betreiber von Seemyroad.com fährt Zürcher Strassen mit dem Auto ab und eine auf dem Dach montierte Kamera filmt die Reise. Auf einer interaktiven Karte lässt sich dann eine Strasse auswählen, um den zugehörigen Film abzuspielen.
Das Projekt steckt offensichtlich noch am Anfang, denn es sind erst wenige Strassen abgefilmt, die Webseite ist recht rudimentär gestaltet. Ich finde, der Film sollte sich wahlweise langsamer abspielen lassen, denn mir wird es allein vom Zusehen der rasanten Fahrt beinahe schlecht.
Hoffentlich finden sich Investoren, damit sich die Datenbasis bald vergrössert.
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Beschreibung
Ameisenlöwen sind käferartige Insekten mit zwei kräftigen Greifzangen, die sich im sandigen Boden einen
Trichter graben und dann auf ein Opfer warten, das ungeschickt genug ist, in den Trichter zu fallen.
Ich kannte diese interessanten Tiere schon aus meiner Jugend und wusste daher sofort,
was die kleinen Trichter in der einbetonierten Pflanzenkiste auf unserem Balkon bedeuten.
Freudig nahm ich mein damaliges Hobby wieder auf und suche seither regelmässig Ameisen und kleine Spinnen,
um sie in die Trichter zu werfen. Wikipedia hat mehr Informationen und Bilder von Ameisenlöwen.
Die Ameisenlöwen sind genügsame 'Haustiere': Ihnen reicht eine Mahlzeit pro Woche, notfalls kommen sie mehrere Monate ohne Nahrung aus. Wird ihr Trichter durch Wind oder Regen zerstört, warten sie auf bessere Bedingungen und bauen ihn dann innert etwa einer Viertelstunde wieder auf. Sie bewegen sich dabei rückwärts spiralförmig in immer kleiner werdenden Kreisen und werfen mit ihren kräftigen Zangen den Sand aus dem Kreis heraus. Sie graben sich so immer tiefer und warten am Schluss am Boden des Trichters unbeweglich und kaum zu sehen auf ein Opfer.
Fällt beispielsweise eine Ameise in den Trichter, spürt der Ameisenlöwe die Erschütterung und beginnt
sofort, Sandkörnchen nach oben zu katapultieren, die beim Herunterfallen die verzweifelt hochkrabbelnde
Ameise mit sich in die Tiefe reissen. Die Ameise hat keine Chance. Bald kriegt er die Ameise mit
den Greifzangen zu fassen und spritzt ihr ein Gift ein, das sie lähmt. Danach wird die Ameise ausgesaugt.
Nach 15 - 30 Minuten ist es vorbei und die tote Ameise wird aus dem Trichter geworfen.
Der Ameisenlöwe ist die Larve der Ameisenjungfer. Der Ameisenlöwe verpuppt sich nämlich und verwandelt sich in die flugfähige Ameisenjungfer.
Der Mensch lässt diesen faszinierenden Tieren leider immer weniger Lebensraum. Darum sind Ameisenlöwen beispielsweise in Deutschland geschützt.
Der Film
Mit meiner Digitalkamera habe ich einen kleinen Film (1,9 MB) aufgenommen. Darauf ist zu sehen, wie eine Spinne aus dem Sandtrichter zu entkommen versucht und der Ameisenlöwe diese nach einem kurzen Kampf packen kann.
Der Film liegt im Xvid-Format vor. Am einfachsten lässt sich dieser Film abspielen, indem ffdshow (Abspielprogramm für Windows, weniger als 2 MB) installiert wird.
Update 23.03.2006
Mit einem neu installierten Werkzeug konnte ich den Film ins Flash-Format umwandeln. Da der Flash-Player ohnehin auf den meisten Computern installiert ist, kann der Flash-Film angeschaut werden, ohne dass noch zusätzliche Software installiert werden müsste.
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