Kategorie Wissen (9 Artikel)

Bei Faceresearch kann man selber an Experimenten teilnehmen. Man hat das attraktivere von jeweils zwei Gesichtern zu beurteilen oder entscheidet über die Stärke von Gemütszuständen wie Glück, Wut, Angst oder Ekel.
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Im Gegensatz zu Aloe Vera, das allen (un-)möglichen Lebensmitteln beigemischt wird (sogar in Joghurt, igitt!), halte ich viel von Cranberries. Diese Blütenpflanze wird auch Kranbeere oder grossfrüchtige Moosbeere genannt und ist ein Vertreter der Heidelbeeren. Cranberrysaft ist in Lebensmittelgeschäften erhältlich, er erfrischt und wirkt erwiesenermassen als Vorbeugung gegen Harnwegsinfektionen. Besonders Frauen wird dieser Saft empfohlen, denn sie sind anfällig für Blasenentzündungen.
Mehr Informationen? Gibt's bei Wikipedia.
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Deutsch oder Denglish?
Es ist erschreckend, wie oft in der Umgangssprache und im deutschen Schriftverkehr englische Ausdrücke benutzt werden, ohne dass dies nötig wäre.
Wieso sagt man statt CEO nicht einfach Geschäftsführer? Unterdessen wissen zwar die meisten, was CEO bedeutet, aber wie sieht das mit CIO aus? Man verwirrt damit die Leute und muss erst erklären, dass CIO Chief Information Officer (EDV-Leiter) bedeutet.
Warum können Werbeslogans - hoppla, ich meine Werbesprüche - nicht in einer Landessprache erscheinen?
Hier ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte, gefunden auf einer schweizerischen Homepage:
Im Zuge des neuen Branding und Corporate Design musste die alte Website dem neuen CI angepasst werden.
Schauen wir uns die grossen schweizerischen Telekommunikationsanbieter an:
- Die Swisscom wirft auf der Startseite mit Begriffen wie Investor Relations, Job and Careers und Help Point um sich.
- Sunrise scheint mir schon etwas besser, es fallen aber eShop und eService auf.
- Orange ist da vorbildlich, man hat sich offensichtlich viel Mühe gegeben, deutsche Begriffe zu verwenden.
Wer sich selber ertappt beim Verwenden von Denglish oder die Begriffe nicht versteht, kann auf eine hilfreiche Liste von Anglizismen zugreifen.
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Geocaching ist ein neues Hobby von uns. Es handelt es sich um eine moderne Version der Schatzsuche. Ausgestattet mit einer Wegbeschreibung von Swissgeocache und einem günstigen GPS-Empfänger macht man sich auf den Weg. Oft gibts an den Zielkoordinaten noch eine einfache Aufgabe zu lösen, z.B.: Zähle die Anzahl Stufen zum Aussichtsturm. Aus dieser Zahl lassen sich dann gemäss Beschreibung die Schatz-Koordinaten ermitteln. Das GPS-Gerät führt einen dann bis auf wenige Meter ans Ziel heran. Oft ist der Cache (engl. Cache = Versteck) unter einem Baumstrunk verborgen. In einem wasserdichten Gefäss befindet sich ein Logbuch, in dem man sich eintragen kann und einige kleine Dinge (Pin, Schlüsselanhänger, Plastikspielzeug usw.). Die Idee ist, dass man dem Cache einen Gegenstand entnimmt und gleichzeitig etwas mitgebrachtes darin deponiert. Wieder zuhause angekommen, trägt man sich auch im Internetlogbuch ein, denn der Ersteller des Caches freut sich bestimmt darüber.
Uns gibt Geocaching die Motivation, etwas im Freien zu unternehmen. Auch ist es spannend, neue Orte kennen zu lernen.
Geocaching wird weltweit praktiziert - jeder kann teilnehmen. Ausser der Anschaffung des GPS-Empfängers entstehen keine Kosten, jeder kann auch selber einen Cache erstellen und die Beschreibung im Internet publizieren.
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Da war doch letzten Samstag ein Artikel über Schokolade im Magazin des Tages-Anzeigers. Etwas erstaunt lese ich da, dass die beste Schokolade nicht etwa aus der Schweiz komme. Die Schweizer Milchschokolade (die ich sehr schätze), wird clever vermarktet und ist ein Massenprodukt. Bei der dunklen Schokolade mit hohem Kakaoanteil hingegen hat die Schweiz Nachholbedarf.
Bei einem Test im Kassensturz vor etwas mehr als einem Jahr war die französische Cluizel die beste. Die allerbeste Schokolade der Welt jedoch kommt aus Italien, steht da. Und zwar von Domori, einer kleinen Firma in der Nähe von Turin. Sie importiert Edelkakao aus Venezuela und produziert damit Schokolade mit 70 % bis 100 % Kakaoanteil.
Der Artikel hat mich überzeugt und so machte ich mich am Freitag auf den Weg in die im Artikel genannte Gourmet-Factory im Jelmoli. Aber zu spät: Im leeren Regal steht eine Hinweistafel, Jelmoli bedankt sich darauf fürs Interesse, die Nachfrage nach dem Programm von Domori sei nach dem Artikel im Tagi-Magazin so gross, dass bereits alles ausverkauft sei. Die Schokolade muss neu importiert werden, was etwa eine Woche dauert.
Schade, denke ich mir und greife halt zu einer anderen, sündhaft teuren Schokolade mit 64 % Kakaoanteil. Ich will ja nicht umsonst hergekommen sein. Aber glaubt nicht, dass ich so schnell aufgebe. Eine neue Woche, neues Glück...!
P.S. Chocoholic bezeichnet einen Schoggi-Fan, jemand, der süchtig nach Schokolade ist. Der Begriff entstand vermutlich in Abwandlung von Workaholic, was ein von der Arbeit besessener Mensch ist.
Update
Hier gibt's Bilder von der Schoko-Degustation in der Gourmet Factory.
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