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Freak oder Geek? 01.04.2005

Lange habe ich mich selber als Computer-Freak bezeichnet. Allerdings verunsicherte mich kürzlich ein Text im Internet, in dem einer schrieb, dass der Begriff Freak sehr negativ besetzt sei und er deshalb für sich selber den Begriff Geek vorziehe.

Eine erste Recherche nach Geek mit der Babylon-Software verlief sehr ernüchternd:

Geek: Junge, Typ (Umgangssprache); Künstler der greuelerregende Aufführungen zeigt; (Computer, Internet) Internetfan, jemand der süchtig nach dem Internet ist, jemand der sich gut mit Computern auskennt; Dummkopf (Umgangssprache)

Der Freak wird übrigens noch weniger freundlich dargestellt:

Freak: Missbildung; Monstrum; Abnormalität; Bezeichnung für homosexuale Neigung; komische Gestalt (Umgangssprache)

Immerhin wurde Computerfreak im englischen Wörterbuch so beschrieben:

Computer freak: one who knows a lot about computers, one who loves computers, hacker

Zum Glück gibt's noch die Wikipedia, wo wie gewohnt am ausführlichsten informiert wird:

Demnach wird

der Begriff Freak im Deutschen teilweise milde abwertend, oft aber liebevoll, verwendet. Im Englischen ist er meist sehr viel negativer gemeint.

Die Definition von Geek hingegen habe sich über die Jahre beträchtlich verändert. Eine aktuelle Definition sei

Geek: Eine Person, die sich gerne mit Themen bzw. Problematiken auseinandersetzt, welche abseits des Mainstreams stehen. Dies kann durch die Stärke, Tiefe und Thema ihres Interesse ausgedrückt werden.

Laut Wikipedia gibt es verschiedene Formen von Geeks, wobei der Computer-Geek der bekannteste sei.

Ich habe mich entschieden: Ihr könnt mich Computer-Geek nennen!

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Beschreibung

Bild eines Ameisenlöwen Ameisenlöwen sind käferartige Insekten mit zwei kräftigen Greifzangen, die sich im sandigen Boden einen Trichter graben und dann auf ein Opfer warten, das ungeschickt genug ist, in den Trichter zu fallen. Ich kannte diese interessanten Tiere schon aus meiner Jugend und wusste daher sofort, was die kleinen Trichter in der einbetonierten Pflanzenkiste auf unserem Balkon bedeuten. Freudig nahm ich mein damaliges Hobby wieder auf und suche seither regelmässig Ameisen und kleine Spinnen, um sie in die Trichter zu werfen. Wikipedia hat mehr Informationen und Bilder von Ameisenlöwen.

Die Ameisenlöwen sind genügsame 'Haustiere': Ihnen reicht eine Mahlzeit pro Woche, notfalls kommen sie mehrere Monate ohne Nahrung aus. Wird ihr Trichter durch Wind oder Regen zerstört, warten sie auf bessere Bedingungen und bauen ihn dann innert etwa einer Viertelstunde wieder auf. Sie bewegen sich dabei rückwärts spiralförmig in immer kleiner werdenden Kreisen und werfen mit ihren kräftigen Zangen den Sand aus dem Kreis heraus. Sie graben sich so immer tiefer und warten am Schluss am Boden des Trichters unbeweglich und kaum zu sehen auf ein Opfer.

Trichter im Sand Fällt beispielsweise eine Ameise in den Trichter, spürt der Ameisenlöwe die Erschütterung und beginnt sofort, Sandkörnchen nach oben zu katapultieren, die beim Herunterfallen die verzweifelt hochkrabbelnde Ameise mit sich in die Tiefe reissen. Die Ameise hat keine Chance. Bald kriegt er die Ameise mit den Greifzangen zu fassen und spritzt ihr ein Gift ein, das sie lähmt. Danach wird die Ameise ausgesaugt. Nach 15 - 30 Minuten ist es vorbei und die tote Ameise wird aus dem Trichter geworfen.

Der Ameisenlöwe ist die Larve der Ameisenjungfer. Der Ameisenlöwe verpuppt sich nämlich und verwandelt sich in die flugfähige Ameisenjungfer.

Der Mensch lässt diesen faszinierenden Tieren leider immer weniger Lebensraum. Darum sind Ameisenlöwen beispielsweise in Deutschland geschützt.

Der Film

Mit meiner Digitalkamera habe ich einen kleinen Film (1,9 MB) aufgenommen. Darauf ist zu sehen, wie eine Spinne aus dem Sandtrichter zu entkommen versucht und der Ameisenlöwe diese nach einem kurzen Kampf packen kann.

Der Film liegt im Xvid-Format vor. Am einfachsten lässt sich dieser Film abspielen, indem ffdshow (Abspielprogramm für Windows, weniger als 2 MB) installiert wird.

Update 23.03.2006

Mit einem neu installierten Werkzeug konnte ich den Film ins Flash-Format umwandeln. Da der Flash-Player ohnehin auf den meisten Computern installiert ist, kann der Flash-Film angeschaut werden, ohne dass noch zusätzliche Software installiert werden müsste.

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Diese 10 Gebote fanden Peter Fischli und Davi Weiss, zwei in Zürich wohnhafte Künstler, in Thailand. Sie malten sie auf die Fassade eines Bürohauses in Zürich-Oerlikon.

Es stecken viel Weisheit und Lebenserfahrung und diesen zehn Thesen, finde ich. In der deutschen Uebersetzung geht leider etwas von der Eleganz der knappen englischen Worte verloren.

workbetter

How to work better

  1. Do one thing at a time
  2. Know the problem
  3. Learn to listen
  4. Learn to ask questions
  5. Distinguish sense from nonsense
  6. Accept change as inevitable
  7. Admit mistakes
  8. Say it simple
  9. Be calm
  10. Smile

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Wie man besser arbeitet

  1. Tue eine Sache zu ihrer Zeit / Immer eins nach dem anderen
  2. Erkenne das Problem
  3. Lerne zuzuhören
  4. Lerne Fragen zu stellen
  5. Unterscheide Sinn und Unsinn
  6. Nimm Veränderungen als natürlich hin / Akzeptiere das Unvermeidliche
  7. Gestehe Fehler zu und ein / Gebe Fehler zu
  8. Drücke Dich einfach aus / Sage es verständlich
  9. Bleib ruhig und gelassen
  10. Lächle

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Die KISS-Methode 09.03.2005

KISS bedeutet Keep it simple and stupid.

Auf Deutsch könnte man sagen,

In der Kürze liegt die Würze

oder

Wieso denn kompliziert, wenns einfach geht?

Ich habe insbesondere bei Softwareprojekten gute Erfahrungen mit diesem Konzept gemacht. So wurde auch die Software für dieses Weblog unter diesem Gesichtspunkt entwickelt: Die Bedienung soll einfach und selbsterklärend sein, auf überflüssige Features und unnötige Mausklicks soll verzichtet werden. Ausserdem soll die Internetadresse (URL) eines Blogartikels möglichst kurz sein, so dass sie ohne (oft problematischen) Zeilenumbruch in eine Mail kopiert oder notfalls sogar auf einem Zettel notiert werden kann.

Meine Weblogsoftware setzt auf dem Application-Server Zope auf. Da Zope eine objektorientierte Datenbank enthält, war das Weblog relativ einfach zu realisieren. Jeder Artikel und die zugehörigen Kommentare sind in einem Folder-Objekt abgelegt, in den Eigenschaften der Folder sind zusätzliche Daten wie Titel, Publikationsdatum, Kategoriezugehörigkeiten usw. definiert. In den Eigenschaften jedes Kommentars sind u.a. Name und IP-Adresse des Absenders vermerkt.

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